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Icon zum Themathe eagle cat has landed

Miles

7.07.2008 :: 16:17 Uhr :: 4 Kommentare » ::

Icon zum ThemaProkrastination? Nee.

Wer hier oder bei Twitter mitliest, der weiss, dass ich gerne mal prokrastiniere.
Dachte ich jedenfalls bis gerade. Die Wahrheit aber ist: Ich bin einfach zu doof. Ich will etwas arbeiten, dann lenkt mich etwas ab und dann habe ich vergessen was ich wollte. Das ist etwas ganz anderes, als die Arbeit aufzuschieben.

Beweis gefällig?
Es passiert mir auch bei angenehmen Dingen (wenn ich alle Arbeit jetzt der Einfachheit halber mal in die Schublade „unangenehm” stecke, was nicht so ist. Aber für den Augenblick langts.)

Gerade wollte ich mein neues Office, was gestern gekommen ist installieren. Darauf freute ich mich, seit gestern das Päckchen kam.
Ich denk also: „Da war doch noch was!?”, freue mich und laufe runter, um die CD zu holen.
Auf dem Weg begegnet mir Joschka; Joschka teilt mir mit, sie wollte nochmal raus.
Auf dem Weg Joschka rauszulassen fallen mir die Blumen ein, die ich dann draussen gleich giessen könnte.
Beim Weg mit der Giesskanne in die Küche sehe ich das dortige Chaos und beginne, die Spülmaschine einzuräumen.
Joschka reisst mich zum Glück da raus und ich gehe mit Giesskanne und Katz nach draussen.
Giesse die Blumen, sehe den Postboten, hole die Post rein und gehe mit der Post wieder hoch.

Hier oben ist mir dann die Office-CD wieder eingefallen.
Und jetzt, wo ich das alle gebloggt habe gehe ich mal eben runter und mach die Spülmaschine wieder zu.

Mit Aufschieben hat das nichts zu tun – ich bin einfach zu doof.

3.07.2008 :: 09:17 Uhr :: 11 Kommentare » ::

Icon zum ThemaSag. Nicht. Arschloch. Zu mir.

Hancock
There are heroes. There are superheroes. And then there’s…

Der ein oder andere mag die Vorschau gesehen haben: Will Smith präsentiert sich dort als versoffener Superheld der beim Welt-Retten meist mehr zerstört als rettet, dem seine Außenwirkung aber … sagen wir mal: recht egal ist.
Das ist recht lustig und lässt Hoffnungen auf zwei gute Stunden Will Smith – Action-Klamauk aufkommen.

Als wir gestern Abend im Kino saßen passierte auch genau das. Jedenfalls die erste – geschätzte – dreiviertel Stunde und ich begann gerade zu überlegen, wie der Film denn wohl weitergehen sollte und ob ich mich wohl sehr langweilen würde, wo doch schon alle Szenen aus dem Trailer verheizt waren.
Bis dahin hatte ich genau das erwartete gesehen: Der Film machte Spaß, der Humor war meiner, die Effekte waren gut, die Action ok. Hancock soff sich so durch sein Superhelden-Schicksal und wurde dann vom guten, leicht vetrottelten aber sehr, sehr liebenswerten PR-Berater auf einen guten Weg gebracht. Ich fürchtete mich ein wenig davor, dass jetzt die zweite Hälfte gute Taten vollbracht werden würden.
Ziemlich exakt 20 Sekunden später war ich dann sehr überrascht, als der Film sich quasi komplett drehte. Eine halbe Stunde später noch einmal.

Bei den üblichen Superhelden bekommt man am Anfang ja meist eine kleine Identitätsfindung mit, aber sie alle haben fast immer nur die Auswahl zwischen gut und böse. Welt beherrschen oder Welt retten. Und – unter uns: eigentlich ist klar, wie sie sich entscheiden.
Die Idee, dass ein Held nicht weiss, wie und was er ist, dass er auf sein Heldending mehr oder weniger scheisst und sein Anders-Sein im Alkohol ertränkt gefiel mir.
Dass er dann von einem PR-Berater auf den richtigen Weg gebracht wird ist Hollywood.
Und dass der Held den tragischen Teil seines Schicksals erst im letzten Drittel des Films erfährt und es auch nicht löst ist eine angenehme Abwechslung, die diesen Film meiner Meinung nach sehr sehenswert macht. Wenn man Will Smith – Klamauk mag.
Und sag nicht Arschloch zu ihm.

3.07.2008 :: 08:54 Uhr :: 1 Kommentar » ::

Icon zum ThemaJa genau,

… es ist eher still hier im Moment. Das liegt nicht daran, dass ich nichts zu erzählen hätte – wenn ich nur an die Überraschung denke, als mir gestern statt der üblichen Rechnung der freundliche Brief der T-Mobile zur Online-Rechnung gratulierte (ICH hatte natürlich nichts derartiges beantragt) – aber trotzdem: es ist still hier.

Das liegt daran, dass es ein „nebenan” gibt, also ein anderes Projekt, das viel Aufmerksamkeit braucht, zu dem ich aber noch nichts erzählen kann.
Außerdem ist S. am Meer und ich nicht und die meisten Einträge wären vermutlich gelb vor Neid.

Macht Euch also keine Sorgen, Ihr werdet bald wieder die üblichen Alltags-Rants, Pseudotiefsinnigkeiten und Dummquatsche (?) hier finden. (Ja, Katzenbilder auch)

2.07.2008 :: 08:14 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum ThemaFalsche Prioritäten?

Nach Jahren der Forschung hat die Meteorologie festgestellt, dass es zwar smart ist zu wissen, wie das Wetter morgen ist, dass es aber sinnvoller wäre, statt in die Wetter-Zukunft in die Zukunft der Lottozahlen zu schauen.

(Spontaner Gedanke eines Wetterbericht-Uninteressierten, als S. mir im Brustton der Überzeugung mitteilt: „Heut Nachmittag wirds schöner!”)

28.06.2008 :: 12:18 Uhr :: 0 Kommentare » ::

Icon zum Themaund nochmal der Esbjörn

… irgendetwas mit „Negermusik” brummelt sich die Nachbarin in den Bart, als ich mit – zugegebenermaßen lauter – Musik und offenen Fenstern die Einfahrt runterkomme. Ich muß grinsen, als ich daran denke, dass es ein großer blonder Schwede ist, der sie da mit seiner Version von schwedischer Volksmusik in die Flucht schlägt.

23.06.2008 :: 19:47 Uhr :: 1 Kommentar » ::

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